Regierungspräsidium Stuttgart Pressemitteilung vom 08.07.2013

Internationaler Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" (Mathématiques sans frontières)

Siegerehrung der Gewinner der Klassenstufen 9 und 10 aus dem Regierungsbezirk Stuttgart am 15. Juli 2013 in Stuttgart - Regierungspräsident Johannes Schmalzl: Schulmathematik geht mit Teamfähigkeit, Fremdsprachenkenntnissen und Kreativität erfolgreiche Verbindung ein!

An dem internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ nahmen an der diesjährigen Wettbewerbsrunde im Regierungsbezirk Stuttgart, die am 14. März 2013 an den Schulen durchgeführt wurde, 267 (2012: 212) Klassen mit insgesamt rund 7000 (2012: 5400) Schülern teil, von denen die jeweils vier besten Klassen der Stufe 9 und 10 am 15. Juli 2013 in Stuttgart zu einer Siegerehrung in den Weißen Saal des Neuen Schlosses eingeladen sind. Diese insgesamt acht besten Klassen aus Schwäbisch Gmünd und Aalen-Wasseralfingen im Ostalbkreis, Leonberg, Markgröningen und Besigheim im Kreis Ludwigsburg, Kirchheim unter Teck im Kreis Esslingen, Weikersheim im Main Tauberkreis sowie Stuttgart werden dort für ihre Leistung bei dem Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Gleichzeitig müssen sie sich bei dieser Siegesfeier erneut mathematisch, kreativ aber auch sportlich miteinander messen: so wird unter diesen acht besten Klassen in einem erneuten Wettbewerb die allerbeste Klasse ermittelt. Umrahmt wird die Siegesfeier von der Big-Band des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen. Die Urkunden werden die Klassen von den eingeladenen Ehrengästen erhalten, darunter Vertreter der Hauptsponsoren, der Wiedeking-Stiftung, dem Klett-Verlag, sowie dem Kultusministerium Baden-Württemberg.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl erläuterte dazu, dass der vom Regierungspräsidium Stuttgart und dem Mathematikkollegium des Heinrich-Heine-Gymnasiums Ostfildern organisierte und durchgeführte Wettbewerb von den Teilnehmern Fähigkeiten abseits der als trocken verrufenen Schulmathematik verlange. „In der Verbindung mit Teamfähigkeit, Fremdsprachenkenntnissen, Kreativität und vor allem Spaß soll der Wettbewerb dazu beitragen, dass die Schüler eine andere Sicht auf das Fach erlangen“, so Schmalzl.

Dass dieser Ansatz offenbar funktioniert, sieht man an den seit sechs Jahren ständig steigenden Teilnehmerzahlen von zunächst 1.200 Schülern im Jahr 2006 auf jetzt rund 7.000. Auch die Tatsache, dass der 1989 in Strasbourg erstmals ausgelobte Wettbewerb mittlerweile in über 30 Ländern durchgeführt wird, zeigt, dass das Konzept erfolgreich ist.

Der 1. Platz bei den 9. Klassen ging an die 9b des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch-Gmünd . Zweiter wurde die Klasse 9c des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Leonberg . Den dritten Platz teilen sich die Klasse 9b des Christoph-Schrempf-Gymnasiums Besigheim und die 9e des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Kirchheim unter Teck . Bei den 10. Klassen hatte die 10c des Gymnasiums Weikersheim die Nase vorn. Auf dem zweiten Platz landeten gemeinsam die 10b des Hans-Grüninger-Gymnasiums Markgröningen und der Kurs M4s des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch-Gmünd , gefolgt von der 10c des Karls-Gymnasiums Stuttgart .

Weitere Informationen über den Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ sind unter www.mog-stuttgart.de zu erhalten.

Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb von der Wiedeking-Stiftung, vom Klett-Verlag, dem Kultusministerium sowie der Firma Bionade.